Meditation

Meditation/ Shamatha Praxis 

„Der menschliche Geist ist von Natur aus freudig, still und sehr klar. In der Shamatha Meditation erschaffen wir keinen ruhigen Zustand- wir lassen unseren Geist einfach so sein, wie er schon immer ist.“   Sakyong Mipham Rinpoche

 

Meditation ist die Praxis der uneingeschränkten Wahrnehmung dessen, was gerade in unserem Körper, unserm Geist und in unserer Gefühlswelt vor sich geht. Wir üben uns darin, unserer Reaktionen, Verhaltensweisen  oder gedanklichen Mustern mit Sanftheit und Präzision gewahr zu werden, ohne diese automatische zu rechtfertigen oder zu beurteilen. Durch die Praxis des Sitzens und auf unseren Atem und die körperlichen Reaktionen zu achten, werden wir uns der ständigen Aktivität unseres Geistes und seiner Eigenheiten bewusst. Wir sehen mit mehr Klarheit, was wirklich im Moment in uns vor sich geht und wie die uns gewohnte und vertraute Weise zu Denken und die Welt zu betrachten, uns manchmal ein zu starres Bild unseres Selbst und der uns umgebenden Welt vorgaukelt. Durch die

Meditation erfahren wir, dass wir in jedem Moment die Möglichkeit haben, uns der Frische und Offenheit des jeweiligen Augenblicks zu öffnen, ohne von unserer gewohnten  Wahrnehmung eingeschränkt zu werden. Genau hier können wir eine Ahnung von der natürlichen Güte und Weite unseres Geistes erfahren. Diese natürliche Offenheit unseres Geistes wird im tibetanischen Buddhismus oft mit einem endlos weiten, klaren Himmel verglichen, vast sky. Wolken und Unwetter ziehen an diesem Himmel immer wieder vorüber, aber hinter all dem liegt die erfrischende und klare Weite eines weit offenen Himmels.